Archiv für April 2010
Das klassische deutsche Spargelrezept…
…ist natürlich gedämpfter Spargel mit einem ordentlichen Schuss geschmolzener Butter und Salzkartoffeln. Es war also keine Frage, dass ich die diesjährige Spargelsaison mit diesem Klassiker eröffnete. In der Umgebung von Groningen, wo ich im Augenblick lebe, gibt es einige Spargelbauern, die ihre Produkte direkt über Hofläden vermarkten. Der Weg dorthin ist zwar etwas weiter, als zum nächsten Supermarkt, dafür wird man mit frisch gestochener, erstklassiger Ware belohnt. Ich ließ diesmal den Spargel gleich schälen, trug ihn mit wässerigem Mund nach Hause und verarbeitete die feinen Stangen umgehend. Die Schalen ließ ich schweren Herzens zurück, denn nur bei Bioware benutze ich sie zur Herstellung eines Fonds oder einer Suppe. Diesen Beitrag weiterlesen »
Tipps: So wird Spargel lecker!
Spargel schmeckt wie jedes Gemüse am besten, wenn er frisch und schonend verarbeitet wird. Deshalb hier ein paar grundsätzliche Tipps, die ohne viel Aufwand zum perfekten Spargelgenuss führen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Emigranten, globale Nomaden, Zugvögel und andere Reiselustige!
Sie leben und arbeiten global? In Shanghai oder in Sri Lanka? In einer Millionenmetropole oder auf dem flachen Land? Sie wissen, wie man Haifischflossensuppe isst, und wie ein Antilopensteak schmeckt? Trotzdem sehnen Sie sich manchmal nach Kümmelbrot oder einem odentlichen Kartoffelsalat? Dann sind Sie hier richtig. EINTOPFHEIMAT ist der neue Blog für alle Deutschsprachigen, die zeitweise oder für immer im Ausland leben und für die Essen und Esskultur aus dem Gastland und der Heimat mehr sind als bloße Nahrungsaufnahme.
“Spargel, Schinken, Koteletts…
…sind doch mitunter auch was Nettes.” Das textete Wilhelm Busch in seiner „Frommen Helene“. Wie recht er hatte. Spargel in diversen Variationen gilt in Deutschlands Heim- und Profiküchen nicht nur als “was Nettes”, sondern als eine saisonale Delikatesse, und das in allen Regionen des Landes, von Oldenburg bis zum Bodensee. Auch bei uns zu Hause im Fränkischen gab es in meiner Kindheit in der Spargelzeit mindestens einmal in der Woche die feinen weißen Stangen frisch gestochen vom Spargelbauern im nächsten Ort. Mein Vater, ein leidenschaftlicher Spargelesser, sorgte höchstpersönlich für reichlich Nachschub, den er in länglichen Spankörbchen nach Hause brachte. Wurde der Spargel nicht sofort verzehrt, so schlug ihn meine Mutter in ein feuchtes Geschirrtuch ein, so hielt er sich, an einer kühlen Stelle im Keller aufbewahrt, mehrere Tage. Diesen Beitrag weiterlesen »




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