Archiv für September 2010

postheadericon Hollandse Glorie: Miesmuscheln im Sud

 

©eintopfheimat2010

Die Muschelsaison hat wieder begonnen. Holländische Supermärkte, Fischgeschäfte und Restaurants werben mit Anzeigen und Bannern für die schwarzblauen Meeresfrüchte, die im großen Stil in der Oosterschelde in Zeeland und im niederländischen Watt gezüchtet werden. Ich mag Muscheln sehr gerne, mache aber nach dem Genuss einiger wirklich „mieser“ Exemplare der Gattung in Restaurants mache ich seit Jahren einen Bogen um die Schalentiere. Dabei hat ihr Name gar nichts mit dem abwertenden Wort zu tun. Diesen Beitrag weiterlesen »

postheadericon Flammkuchen und ein Borreltje

 

©eintopfheimat2010

 

Was kocht man, wenn sich Besuch ansagt? In Holland meistens nichts. Denn hier erwartet niemand ein aufwendiges Mahl, sondern freut sich auf ein Borrelje. Im wörtlichen Sinn bedeutet Borrel ein Glas Schnaps, der Begriff steht aber auch für die praktische Sitte unserer Nachbarn, Gäste zu einem geselligen Umtrunk zu bitten. Man öffnet die ein oder andere Flasche Wein und reicht dazu diverse kalte Snacks. Ich habe das Borreltje mittlerweile sehr zu schätzen gelernt, denn man hat als Gastgeberin wenig Stress und kann sich ausgiebig seinen Gästen widmen. Manchmal jedoch kommt noch meine deutsche Prägung durch und ich serviere doch einen warmen Bissen. So wie letzte Woche, als es Flammkuchen gab, für unsere langjährigen Freunde Hilde und Andy, in deren Nähe wir jetzt wieder wohnen, und meine Schwester Karola, die aus Deutschland zu Besuch war. Diesen Beitrag weiterlesen »

postheadericon Kopje Koffie mit Madelaine(s)?

©eintopfheimat2010

Ich hatte es ja schon gesagt – ich bin keine leidenschaftliche Bäckerin. Doch nachdem die warmen Pfirsichtörtchen so gut gelungen waren, wagte ich mich noch einmal in die Welt der süßen Teile vor. Und das nicht ohne Grund. Seit wir in unserem neuen Haus in Wassenaar wohnen, gibt sich die Nachbarschaft  bei uns die Klinke in die Hand. Diesen Beitrag weiterlesen »

postheadericon Tag der Küche

 

©diemoebelmacher2010

Als ich klein war gab es in Deutschland den Muttertag, den Vatertag und die Geburtstage – das waren besondere Anlässe im Kalender, die das Jahr einteilten, eine Person oder deren soziale Rolle besonders hervorhoben, und die ich mir ob ihrer Übersichtlichkeit leicht zu merken konnte. Mittlerweile hat sich die Zahl der Tage, an denen etwas Spezielles hervorgehoben wird, verhundertfacht. Es gibt den Tag der Zahngesundheit, den Tag der Artenvielfalt, den Tag der Muttersprache und – man glaubt es kaum – auch den Tag der Küche. Diesen Beitrag weiterlesen »

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