Luisentörtchen: Auf die Plätzchen- fertig – los!

Luisentörtchen: Auf die Plätzchen- fertig – los!

Und weiter geht es in der Reihe „meine liebsten Plätzchen.“ Die Luisentörtchen gehören für mich zur Adventszeit und zu Weihnachten, seit ich denken kann. Das Rezept für die kleinen Leckereien hat schon meine Oma Katharina gebacken, die in oberfränkischen Kulmbach aufwuchs.

Luisentörtchen – Keine Ähnlichkeit

Mit der Luisentorte, in der Schokolade und Orange den Ton vorgeben, haben sie kulinarisch aber gar nichts zu tun. Unsere Luisentörtchen  schmecken nach Zimt und Walnuss. Gefüllt werden sie mit Hagebutten-Gelee und den letzten Touch gibt ein feiner Belag aus Puderzucker.

Königliche Feinschmeckerin

Ob sich der Name der Plätzchen, so wie der der Torte, auf die beliebte preußische Königin Luise bezieht, vermag ich leider nicht mehr zu rekonstruieren. Fest steht aber, dass die Plätzchen sehr  lecker sind. Und ich bin mir auch sicher, dass sie der jungen preußischen Königin gemundet hätten, denn die war als Feinschmeckerin bekannt.

Nach den Fotos findet du das Rezept für die Luisentörtchen.

Luisentörtchen

steinbauer-groetsch©2012

Luisentörtchen

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Luisentörtchen

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Luisentörtchen
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Portionen Vorbereitung
4 Personen 35 Minuten
Kochzeit Wartezeit
30 Minuten 120 Minuten
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Zutaten
Portionen: Personen
Einheiten:
Anleitungen
  1. Weiche Butter und Zucker schaumig schlagen. Eiweiß dazu geben.
  2. Gemahlene Walnüsse, Zimt und Mehl unterrühren.
  3. Zu einer Kugel formen und in Küchenfolie gewickelt 1-2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
  4. Ofen auf 180°C Ober/Unterhitze vorheizen.
  5. Ein Blech mit Backpapier auslegen.
  6. Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen und en Teig portionsweise zirka 3-4 mm ausrollen.
  7. Mit einem runden Ausstecher (notfalls geht auch ein kleines Glas) die Plätzchen ausstechen.
  8. Im Ofen auf der mittleren Schiene 10-13 Minuten backen. Zum Abkühlen auf ein Kuchengitter legen.
  9. Vor dem Servieren einen Taler auf der Innenseite mit Hagebutten-Gelee bestreichen, mit einem zweiten Taler abdecken und mit Puderzucker bestäuben.

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6 Kommentare
  1. Ich bin auf der Suche nach einem Rezept für Luisentörtchen, die meine Großmutter und Mutter in Franken in der Adventszeit immer gebacken haben. Von den Zutaten her könnte es hinkommen mit Deinen Törtchen, aber die meiner Mutter und Großmutter waren terrassenförmig, also unten ein großer, dann ein mittlerer und oben ein kleiner runder Taler. Dazwischen kam dann die Marmelade. Hast Du solche Törtchen schon einmal gesehen? Im Prinzip könnte man mit Deinem Rezept diese ja auch herstellen.

    • Hallo Elke, ja ich kenne diese Törtchen, allerdings nicht aus meiner eigenen Familie, sondern von fränkischen Plätzchentellern im allgemeinen. Die Variante, die du beschreibst, hat meist keinen glatten Rand, sondern kleinen Rundungen. Ich denke, der Teig würde schon passen. Einfach mal probieren und kosten, ob das der Geschmack ist, den du kennst.

  2. Im blog von claudia lese ich gerade von deinem luisentörtchenrezept und schwupp, bin ich bei deinem blog. großes kompliment für diesen wunderbaren blog, das tolle layout und die super fotos!!!!! wäre ich nicht gegen nüsse allergisch, würde ich am liebsten sofort die törtchen nachbacken. so aber werde ich mich mal durch deine anderen rezepte klicken.

    • Vielen Dank für das tolle Kompliment. Ich werde mich auch im neuen Jahr bemühen, interessante Rezepte zu posten.

  3. Im Rezept wird Eiweiss verwendet, diese Angabe fehlt jedoch bei den Zugaben. Wieviel Eiweiss wird benötigt? Danke.

    • Hallo Olli,
      leider habe ich deinen Kommentar erst jetzte gesehen. Ein Eiweiß braucht man für die angegebene Menge. Danke für den Hinweis, dass diese Zutat im Rezept fehlt, das werde ich gleich korrigieren.

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DIE BLOGGERIN

Barbara Steinbauer-Grötsch

Ich bin Barbara, komme aus Franken, lebe in den Niederlanden und mein kulinarisches Zuhause ist die Welt.
Mein Motto: Heimat ist da, wo man sich um einen Tisch versammelt!

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