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	<title>EIN TOPF HEIMAT</title>
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	<description>(Über)Lebens-Rezepte aus Globalistan</description>
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		<title>EIN TOPF HEIMAT auf chinesisch</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 13:27:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Barbara Steinbauer-Grötsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Essen ist ein Stück Heimat, das wurde letzte Woche wieder einmal ganz deutlich, als wir zwei junge Chinesinnen zu Gast hatten. Sie waren mit 3500 anderen Schülern aus der ganzen Welt nach Den Haag gekommen waren, um 5 Tage lang zu simulieren, wie die Vereinten Nationen in New York arbeiten. Model United Nations nennt sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2296" class="wp-caption aligncenter" style="width: 558px"><a href="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1647.jpg"><img class="size-full wp-image-2296" title="sweet &amp; sour chicken" src="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1647.jpg" alt="" width="548" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">eintopfheimat©2012</p></div>
<p>Essen ist ein Stück Heimat, das wurde letzte Woche wieder einmal ganz deutlich, als wir zwei junge Chinesinnen zu Gast hatten. Sie waren mit 3500 anderen Schülern aus der ganzen Welt nach Den Haag gekommen waren, um 5 Tage lang zu simulieren, wie die Vereinten Nationen in New York arbeiten. <span id="more-2295"></span><a href="http://www.thimun.org/" target="_blank">Model United Nations</a> nennt sich das Programm, in dessen Rahmen sich seit über 30 Jahren junge Menschen in verschiedenen Städten der Erde treffen, um zu lernen, wie man nationale Interessen in einem Weltparlament durchzusetzt. Dabei vertreten die jeweiligen Delegierten aber nicht ihr eigenes, sondern ein anderes Land, in dessen Politik sie sich einlesen und hineinversetzen müssen. Mit großer Ernsthaftigkeit wird Lobbying betrieben, werden Resolutionen eingebracht, Debatten geführt und Abstimmungen geleitet.</p>
<p>Nach den langen und anstrengenden Tagen im World Forum Convention Center kamen meine beiden Gäste natürlich hungrig nach Hause. Selbstgemachte Pizza, Spagetti Bolognaise, Fisch mit Brokkoli &#8211; die beiden waren sehr aufgeschlossen, probierten alles und schienen ihre vertraute Kost nicht besonders zu vermissen. Aber dann merkte ich Mitte der Woche bei den Gesprächen am Abendtisch doch, dass ihnen eine Portion aus dem Topf Heimat willkommen wäre.</p>
<div id="attachment_2297" class="wp-caption aligncenter" style="width: 558px"><a href="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1644.jpg"><img class="size-full wp-image-2297" title="sweet&amp;sour chicken" src="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1644.jpg" alt="" width="548" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">eintopfheimat©2012</p></div>
<p>Wir einigten uns auf Huhn süß &amp; sauer. Da ich noch nie in China war und sehr selten chinesisch kochte, musste ich erst einige Kochbücher wälzen, bevor ich in <a href="http://steamykitchen.com/" target="_blank">Jaden Hair&#8217;s</a>  Steamy Kitchen Cookbook das passende Rezept fand. Es kam mir auch deshalb entgegen, weil sie das Hühnerfleisch nicht wie sonst üblich im Teigmantel frittiert , sondern es nur in Eiweiß und Maisstärke wälzt und es dann im Wok mit wenig Öl brät. Zur Sicherheit rief ich noch  meine Freundin Michaela an, die 6 Jahre in Shanghai gelebt hatte, und mir bestätigete, dass diese Variante durchaus bekannt sei.</p>
<p>Die beiden lobten mich am Abend höflich für meine Anstrengungen. Ob es wirklich so schmecke wie zuhause, wollte ich wissen. Sie lächelten und schwiegen und aßen. Erst auf meine nochmalige Nachfrage liesen sie durchblicken, dass sie das Hühnchen süß &amp; sauer in der Teigvariante bevorzugen.  Tja, dumm gelaufen. Ganz schlecht kann meine Version es allerdings nicht gewesen sein, dann am Ende waren Teller und Töpfe leer.</p>
<p><a href="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/huhnsuessauer.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2298" title="huhnsuessauer" src="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/huhnsuessauer.jpg" alt="" width="673" height="540" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hühnerbrüste waschen, evtl. Sehnen entfernen und in 2 x 2 cm große Würfel scheiden. Eiweiß und Maisstärke und ¼ TL Salz gut verquirlen. Hühnerfleischwürfel dazugeben und alles gut miteinander vermischen.</p>
<div id="attachment_2299" class="wp-caption aligncenter" style="width: 558px"><a href="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1616.jpg"><img class="size-full wp-image-2299" title="sweet&amp;sour chicken" src="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1616.jpg" alt="" width="548" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">eintopfheimat©2012</p></div>
<p>Zwiebel schälen und längs halbieren. Die Hälften jeweils vierteln. Grüne und rote Paprika waschen, halbieren, dann Strunk und Kerne entfernen. Ebenfalls in 2 x 2 cm große Würfel schneiden. Ananas in ähnlich große Stücke schneiden.</p>
<div id="attachment_2300" class="wp-caption aligncenter" style="width: 558px"><a href="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1604.jpg"><img class="size-full wp-image-2300" title="sweet&amp;sour chicken" src="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1604.jpg" alt="" width="548" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">eintopfheimat©2012</p></div>
<p>Für die Soße Ingwer schälen und fein reiben. In einem Topf Essig, Ketchup, Ananassaft, Zucker, ¼ TL Salz und Ingwer vermischen und solange leicht erwärmen, bis sich der Zucker aufgelöst hat.</p>
<div id="attachment_2301" class="wp-caption aligncenter" style="width: 558px"><a href="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1617.jpg"><img class="size-full wp-image-2301" title="Soße Süß&amp;sauer" src="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1617.jpg" alt="" width="548" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">eintopfheimat©2012</p></div>
<p>Einen Wok (alternativ Pfanne mit schwerem Boden) erhitzen. 1 EL Öl in den Wok geben und gleichmäßig verteilen. Das Öl hat die richtige Brattemperatur, wenn ein Tropfen Wasser sofort verdampft. Zunächst das Huhn anbraten. Dazu die Stücke so verteilen, dass sie nicht übereinander, sondern nebeneinander liegen. Eine Minute scharf anbraten, dann wenden und den Vorgang widerholen.</p>
<div id="attachment_2302" class="wp-caption aligncenter" style="width: 558px"><a href="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1632.jpg"><img class="size-full wp-image-2302" title="Huhn" src="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1632.jpg" alt="" width="548" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">eintopfheimat©2012</p></div>
<p>Das Huhn sollte im Inneren noch leicht rosa sein. Fleisch aus dem Wok nehmen, das restliche Öl hinzugeben, dann Zwiebeln sowie rote und grüne Paprika 2 Minuten scharf anbraten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2304" class="wp-caption aligncenter" style="width: 558px"><a href="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1607.jpg"><img class="size-full wp-image-2304" title="Ananas" src="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1607.jpg" alt="" width="548" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">eintopfheimat©2012</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hühner- und Ananasstücke zu dem Gemüse geben, die Soße angießen und alles bei hoher Hitze 1 bis 3 Minuten kochen, bis das Huhn gar ist. dazu passt Langkornreis.</p>
<div id="attachment_2305" class="wp-caption aligncenter" style="width: 558px"><a href="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1643.jpg"><img class="size-full wp-image-2305" title="Huhn süß&amp;sauer" src="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1643.jpg" alt="" width="548" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">eintopfheimat©2012</p></div>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="http://www.steinbauer-groetsch.de/pdf//huhnsuessauerrezept-1.pdf" target="_blank">Rezept drucken</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Historisch kochen: Mit Suppe nach Übersee</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 12:07:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Barbara Steinbauer-Grötsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit Suppe nach Übersee &#8211; dies war der Alltag von Millionen Auswanderern, die sich vom 17. bis zum 20. Jahrhundert  auf die Reise über den großen Teich machen. Brigitte Meisters  Das Auswanderer Kochbuch, das ich hier ausführlich besprochen habe, machte  mich neugierig auf die karge Kost, mit sich die Pioniere des Expat-Lebens auf der wochenlangen Schiffsreise ernärten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2251" class="wp-caption aligncenter" style="width: 558px"><a href="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/Kichererbsen-Suppe.jpg"><img class="size-full wp-image-2251" title="Kichererbsen-Suppe" src="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/Kichererbsen-Suppe.jpg" alt="" width="548" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">eintopfheimat©2012</p></div>
<p>Mit Suppe nach Übersee &#8211; dies war der Alltag von Millionen Auswanderern, die sich vom 17. bis zum 20. Jahrhundert  auf die Reise über den großen Teich machen. Brigitte Meisters <em> Das Auswanderer Kochbuch</em>, das ich <a href="http://eintopfheimat.com/2012/01/20/erwartungen-und-erbsensuppe/" target="_blank">hier</a> ausführlich besprochen habe, machte  mich neugierig auf die karge Kost, mit sich die Pioniere des Expat-Lebens auf der wochenlangen Schiffsreise ernärten. Hier nun ein Rezept, das ich deswegen herausgriff, weil ich die Zutaten gerade im Haus hatte &#8211; &#8220;Erbsensuppe mit gerösteten Brotwürfeln&#8221;. <span id="more-2250"></span>Eine Bemerkung  kurz vorweg: Auf den Fotos im Buch sind es Kichererbsen, die verwendet werden, die haben aber botanisch mit der Erbse nichts gemein. Für den ungeübten Koch ist dies etwas irreführend. Zudem sollte man Kichererbsen nicht, wie vielleicht historisch korrekt beschrieben, in ihrem Einweichwasser kochen, sondern in frischem Wasser. Grund: die ungekochten Samen enthalten schädliche Stoffe.</p>
<p>So, jetzt aber ab in die kulinarische Zeitreise.</p>
<p><a href="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/kichererbsensuppe.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2252" title="kichererbsensuppe" src="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/kichererbsensuppe.jpg" alt="" width="673" height="540" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kichererbsen über Nacht (oder mindestens 12 Stunden) einweichen. Das Einweichwasser mehrmals wechseln.</p>
<div id="attachment_2253" class="wp-caption aligncenter" style="width: 558px"><a href="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1256.jpg"><img class="size-full wp-image-2253" title="Kichererbsen" src="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1256.jpg" alt="" width="548" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">eintopfheimat©2012</p></div>
<p>Die Kichererbsen gut abspülen und mit frischem Wasser aufsetzen. Gemüse waschen und in kleine Würfel schneiden. Bio-Zitrone waschen und abreiben.</p>
<div id="attachment_2254" class="wp-caption aligncenter" style="width: 558px"><a href="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1261.jpg"><img class="size-full wp-image-2254" title="Zitronenabrieb" src="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1261.jpg" alt="" width="548" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">eintopfheimat©2012</p></div>
<p>Zitronenabrieb, Gemüsewürfel und Fleisch zu den Kichererbsen geben.</p>
<div id="attachment_2255" class="wp-caption aligncenter" style="width: 558px"><a href="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1271.jpg"><img class="size-full wp-image-2255" title="Kichererbsen-Suppe" src="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1271.jpg" alt="" width="548" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">eintopfheimat©2012</p></div>
<p>Bei geschlossenem Deckel auf mittlerer bis kleiner Flamme zirka 2 Stunden köcheln lassen. (Im Schnellkochtopf geht es schneller, hier benötigen Kichererbsen zirka 15 bis 20 Minuten). Das Kochwasser sollte die Zutaten knapp bedecken.</p>
<p>In der Zwischenzeit die Brotscheiben in grobe Würfel schneiden. Butter oder Öl in einer Pfanne erhitzen und die Würfel anrösten.</p>
<p>Wenn die Kichererbsen gar sind, Fleisch herausnehmen und in Würfel schneiden. Das Gemüse zerstampfen oder durch die grobe Lochscheibe einer flotten Lotte drehen.</p>
<div id="attachment_2256" class="wp-caption aligncenter" style="width: 558px"><a href="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1273.jpg"><img class="size-full wp-image-2256" title="Kichererbsen-Suppe" src="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1273.jpg" alt="" width="548" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">eintopfheimat©2012</p></div>
<p>Die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fleischwürfel zurück in die Suppe geben, alles noch einmal erhitzen. Mit den Brotwürfeln servieren.</p>
<div id="attachment_2257" class="wp-caption aligncenter" style="width: 558px"><a href="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1276.jpg"><img class="size-full wp-image-2257" title="Kichererbsen-Suppe" src="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1276.jpg" alt="" width="548" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">eintopfheimat©2012</p></div>
<p>Mein Urteil? Es schmeckte nicht schlecht, aber anderes. Einfach ist vielleicht das beste Wort dafür. Was ja auch nicht nichts drin an Gewürzen in der Suppe außer Salz und Pfeffer. Gleichzeitig fühlte ich mich nach dem Genuss einer kleinen Schale ziemlich voll. Das historische Suppenrezept ist also kein kulinarischer Knüller, aber es hat aber andere Qualitäten. Es bot mir einen Einblick in eine vergangene Lebenswelt. In die Erfahrungen von Millionen von Auswanderern in den Zwischendecks der Schiffe, die viele Entbehrungen in Kauf nahmen, in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.steinbauer-groetsch.de//pdf//kichererbsensupperezept-1.pdf" target="_blank">Rezept drucken</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Erwartungen und Erbsensuppe&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 12:06:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Barbara Steinbauer-Grötsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[… gehörten zum Gepäck von Millionen Menschen, die sich im Laufe der letzten dreihundert Jahre per Schiff aufmachten, um in der „neuen Welt“ ein „neues Leben“ zu beginnen. Von beiden Dingen erzählt Das Auswanderer Kochbuch von Brigitte Meister aus dem Felix Verlag – informativ und mit dem Augenmerk auf dem Alltag der Passagiere in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2279" class="wp-caption alignleft" style="width: 322px"><a href="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/97838673805085.jpg"><img class="size-full wp-image-2279" title="9783867380508" src="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/97838673805085.jpg" alt="" width="312" height="283" /></a><p class="wp-caption-text">copyright Felix Verlag - mit freundlicher Genehmigung</p></div>
<p>… gehörten zum Gepäck von Millionen Menschen, die sich im Laufe der letzten dreihundert Jahre per Schiff aufmachten, um in der „neuen Welt“ ein „neues Leben“ zu beginnen. Von beiden Dingen erzählt <em>Das Auswanderer Kochbuch</em> von Brigitte Meister aus dem <a href="http://www.felix-ag.de/" target="_blank">Felix Verlag </a>– informativ und mit dem Augenmerk auf dem Alltag der Passagiere in den Zwischendecks, den kleinen Leuten, die oft ihre Letzten Ersparnisse für die Hoffnung auf eine bessere Zukunft ausgegeben hatten.<span id="more-2264"></span></p>
<p>Brigitte Meister zeichnet anhand von Auszügen aus Briefen und historischen Quellen sowie Rezepten die kulinarische Geschichte der großen Auswanderungswellen aus Europa nach. Sie liefert Information über die historischen Rahmenbedingungen und den Ablauf einer Reise, die Kochbedingungen auf den Schiffen, die großen Auswandererhäfen und Auswirkungen der Umstellung von Segel- zu Dampfschiffen.</p>
<p>Daneben widmet sich das Buch ausführlich allen Fragen rund um die Ernährung auf den Schiffen der Pionierzeit. Historische Speisepläne und Vertragsbedingungen geben interessante Einblicke in die Häufigkeit und die Zusammensetzung der Verpflegung. Dabei wird schnell klar, dass die Fahrt über den großen Teich mit dem komfortablen Reisealltag uns heutiger Expats rein gar nichts gemeinsam hatte.</p>
<p>Eines der größten Probleme bei der Verpflegung war die Haltbarmachung und die Vorratshaltung von Lebensmitteln Auf den Segelschiffen dauerte die Reise über den großen Teich Wochen, manchmal Monate. Die Auswahl an Nahrungsmitteln war deswegen sehr begrenzt: Kartoffeln und immer wieder Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Heringe und Schiffszwieback. Ergänzt wurde diese Basis durch einen kleinen Schatz an persönlichen Vorräten. Die Autorin lässt ihrem Blick nicht nur auf den Rezepten der deutschen Auswanderer ruhen, sondern schaut auch in die Töpfe anderer Länder. So findet sich die Zubereitung von Oatmeal Porridge oder Scottish Shortbread neben den Klassikern der deutschen Auswandererküche: Kartoffelsuppe, Heringssalt, Teltower Rübchen oder Weißkohl mit Speck.</p>
<p>Erst mit der Dampfschifffahrt und der Verkürzung der Reisezeiten Mitte des 19. Jahrhunderts wehte ein Hauch von Luxus durch die Speisepläne der Passagiere, allerdings nur in der ersten Klasse. Auch dieser „gehobenen“ Küche der großen Dampfschiffe ist ein Kapitel gewidmet.</p>
<p>Wer beim Lesen Lust bekommt, sich auf die kulinarischen Spuren der Auswanderer zu begeben, der findet rund 50 Rezepte und Kochanleitungen, für die manchmal allerdings etwas wage bleiben. So sind zum Beispiel die Kochzeiten nicht immer präzise angegeben.</p>
<p>Optisch ist das Buch ein Hingucker. Die Rezepte werden durch sehr stimmungsvolle Fotos illustriert. Zusammen mit historischem Bildmaterial vermittelt <em>Das Auswanderer Kochbuch</em> einen wunderbaren Einblick in die Welt all der Menschen, die ihr Schicksal in die eigenen Hände nahmen und sich mit der Hoffnung auf ein besseres Leben in die neue Welt aufmachten. Soziale und kulinarische Geschichte im besten Sinn.</p>
<p>Wer Lust hat auf mehr -<a href="http://eintopfheimat.com/2012/01/20/historisch-kochen-mit-suppe-nach-ubersee/" target="_blank"> hier </a>geht es zu einem Rezept, das ich nachgekocht habe: Kichererbsensuppe mit gerösteten Brotwürfeln. Echte Seemannskost.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2257" class="wp-caption aligncenter" style="width: 558px"><a href="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1276.jpg"><img class="size-full wp-image-2257" title="Kichererbsen-Suppe" src="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1276.jpg" alt="" width="548" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">eintopfheimat©2012</p></div>
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		<title>Holland kulinarisch: Scheveninger Eier</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 12:15:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Barbara Steinbauer-Grötsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#160; &#160; Im letzten Blogeintrag habe ich meine Küchenvorsätze für dieses Jahr notiert. Einer davon ist, das Einfache zu schätzen, ein anderer, kulinarische Vorurteile abzubauen. So landete ich bei der Durchsicht von Horst Dolgners und Evert Kornmayers Klassische &#38; moderne Rezepte aus Holland bei den Scheveninger Eiern. Nun ist ja die Küche meiner Wahlheimat nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2237" class="wp-caption aligncenter" style="width: 558px"><a href="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1149.jpg"><img class="size-full wp-image-2237" title="Scheveninger Eier" src="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1149.jpg" alt="" width="548" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">eintopfheimat©2012</p></div>
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<p>Im letzten Blogeintrag habe ich meine Küchenvorsätze für dieses Jahr notiert. Einer davon ist, das Einfache zu schätzen, ein anderer, kulinarische Vorurteile abzubauen. So landete ich bei der Durchsicht von Horst Dolgners und Evert Kornmayers <em>Klassische &amp; moderne Rezepte aus Holland</em> bei den Scheveninger Eiern. Nun ist ja die Küche meiner Wahlheimat nicht unbedingt für ihre Raffinesse bekannt, sondern eher für bodenständige Gerichte, die nicht allzu kompliziert zuzubereiten sind und die satt machen. All diese Eigenschaften treffen für die Scheveninger Eier zu. Die Zutaten Speck, Käse, Eier und saure Sahne werden in Lagen in eine feuerfeste Form geschichtet und im Ofen überbacken. Geht schnell, schmeckt gut und macht satt.<span id="more-2234"></span></p>
<p>Die Eier sind eine echte Alternative zu bacon &amp; eggs, perfekt für ein ausgedehntes Frühstück oder als Mahlzeit zwischendurch. Mit einem Salat und einem Stück frischem Baguette wird das Gericht im Handumdrehen zur Hauptgang.</p>
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<div id="attachment_2238" class="wp-caption aligncenter" style="width: 558px"><a href="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1161.jpg"><img class="size-full wp-image-2238" title="Scheveninger Eier" src="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1161.jpg" alt="" width="548" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">eintopfheimat©2012</p></div>
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<p>Warum die Scheveninger Eier so heißen wie sie heißen, haben die Autoren des Kochbuchs leider nicht erklärt. Auch ich konnte trotz aller Recherchen keinen Bezug zu Scheveningen auftun, dem ehemals sehr mondänen Seebad vor den Toren Den Haags, an dessen Strand auch wir ab und zu entspannen. Ob es ein Chef in einem der vielen Restaurants erfunden hat? Ob es eine Scheveninger Familie war, in der man so kochte? Oder ob es einfach Zufall ist – wer weitere Infos hat, bitte mitteilen.</p>
<p><a href="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/eierscheveningen.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2244" title="eierscheveningen" src="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/eierscheveningen.jpg" alt="" width="673" height="540" /></a></p>
<p>Ofen auf 200 °C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Schinkenspeck-Scheiben darauf auslegen. Im Ofen backen, bis sie knusprig sind (zirka 8-10 Minuten).</p>
<div id="attachment_2239" class="wp-caption aligncenter" style="width: 558px"><a href="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1133.jpg"><img class="size-full wp-image-2239" title="Speck " src="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1133.jpg" alt="" width="548" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">eintopfheimat©2012</p></div>
<p>Eine feuerfeste Form mit Olivenöl ausstreichen. Die krossen Speckscheiben auf dem Boden der Form auslegen.</p>
<div id="attachment_2240" class="wp-caption aligncenter" style="width: 558px"><a href="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1136.jpg"><img class="size-full wp-image-2240" title="IMG_1136" src="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1136.jpg" alt="Käse" width="548" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">eintopfheimat©2012</p></div>
<p>Die Käsescheiben über dem Speck verteilen. 4-6 Eier aufschlagen und diese einzeln auf die Käsescheiben gleiten lassen.</p>
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<div id="attachment_2241" class="wp-caption aligncenter" style="width: 558px"><a href="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1128.jpg"><img class="size-full wp-image-2241" title="Scheveninger Eier" src="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1128.jpg" alt="" width="548" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">eintopfheimat©2012</p></div>
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<p>Saure Sahne mit dem Senf, der geriebenen Muskatnss,  dem Salz und dem Cayennepfeffer vermischen und die Masse vorsichtig um und auf den Eiern verteilen. Mit geriebenem Käse bestreuen. Im Ofen bei 200 °C Unter-/Oberhitze zirka 20 Minuten goldbraun backen. Heiß servieren.</p>
<div id="attachment_2242" class="wp-caption aligncenter" style="width: 558px"><a href="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/IMG_11521.jpg"><img class="size-full wp-image-2242" title="Scheveninger Eier" src="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/IMG_11521.jpg" alt="" width="548" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">eintopfheimat©2012</p></div>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.steinbauer-groetsch.de/pdf//eierscheveningenyrezept-1.pdf" target="_blank">  <strong>Rezept drucken</strong></a></p>
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		<title>Küchenvorsätze 2012</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 10:53:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Barbara Steinbauer-Grötsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Film & Food]]></category>
		<category><![CDATA[Globales Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Küchengeflüster]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltig global]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Taste the Waste]]></category>
		<category><![CDATA[Urban gardening]]></category>

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		<description><![CDATA[Fast jeder startet mit guten Vorsätzen ins neue Jahr. Sport machen, Papierkram aufräumen, sich mehr Zeit für Freunde nehmen. Auch ich habe mir ein paar Ziele gesteckt und natürlich haben sie mit Küche und Kochen zu tun. Hier sind sie, meine guten Küchenvorsätze für 2012. Ich bin gespannt, ob ich sie am Ende des Jahres eingehalten haben werde. 1. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2204" class="wp-caption aligncenter" style="width: 535px"><a href="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/indonesischekueche-0652.jpg"><img class="size-full wp-image-2204" title="Kochen" src="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/indonesischekueche-0652.jpg" alt="" width="525" height="383" /></a><p class="wp-caption-text">eintopfheimat©2012</p></div>
<p>Fast jeder startet mit guten Vorsätzen ins neue Jahr. Sport machen, Papierkram aufräumen, sich mehr Zeit für Freunde nehmen. Auch ich habe mir ein paar Ziele gesteckt und natürlich haben sie mit Küche und Kochen zu tun. Hier sind sie, meine guten Küchenvorsätze für 2012. Ich bin gespannt, ob ich sie am Ende des Jahres eingehalten haben werde. <span id="more-2198"></span></p>
<h2>1. Das Einfache schätzen</h2>
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<div id="attachment_2207" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/Brot_Pfannkuchen-077.jpg"><img class="size-medium wp-image-2207" title="Brot" src="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/Brot_Pfannkuchen-077-300x218.jpg" alt="" width="300" height="218" /></a><p class="wp-caption-text">eintopfheimat©2012</p></div>
<p>Ich habe die Nase voll. Von den allgegenwärtigen Fernsehköchen, die sich wichtiger nehmen, als das was sie kochen. Von Küchenduellen, perfekten Diners und all dem anderen Kochsendungen, die die Fernsehkanäle nicht nur in Deutschland, sondern auch in den Niederlanden und in Großbritannien überfluten. Schaut man ins TV, so gewinnt man den Eindruck, dass die Menschen nur noch am Kochtopf stehen, blickt man in die Regale der Supermärkte, dann stellt man ernüchtert fest, dass Convenience Food und Fertiggerichte auf dem Vormarsch sind. Und wer kocht eigentlich aus den Büchern von Herrn Ducasse, Herrn Henkel oder Herrn Redzepi außer denen, die die Werke dieser Koch-Künstler rezensieren? Nicht, dass ich etwas gegen Sterneköche habe, im Gegenteil, ich zolle ihnen den höchsten Respekt und finde, dass Kochen und Kunst sehr nahe beieinander liegen können. Aber als Laie wie ein Starkoch werkeln zu wollen, das ist als ob man durch Malen nach Zahlen zu einem Rembrandt werden könnte.</p>
<p>Ich persönlich schätze den Rehbraten meiner Mutter, die Gemüsesuppe meiner Nachbarin, das selbstgebackene Brot einer deutschen Freundin ebenso hoch wie die Sterneküche, denn sie sind mit Liebe, Erfahrung und guten Zutaten gemacht. Genießen ist nicht schwer und auch nicht teuer, man muss sich nur Zeit dafür nehmen. Deshalb will ich dieses Jahr noch mehr auf einfache, aber qualitativ hochwertige Zutaten achten, mir Zeit für das Kochen nehmen und natürlich das beste Gewürz der Welt nicht vergessen – die Gastfreundschaft.</p>
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<h2>2. Grün aus dem City-Garten</h2>
<div id="attachment_2208" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/Hamburg-028.jpg"><img class="size-medium wp-image-2208" title="urban gardening" src="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/Hamburg-028-300x218.jpg" alt="" width="300" height="218" /></a><p class="wp-caption-text">eintopfheimat©2012</p></div>
<p>Letztes Jahr haben wir unseren Minigarten neu gestaltet, aber weil es zu spät war, um Gemüse und Salat in Kästen zu ziehen, musste mich auf ein Kräuterbeet beschränken. Die Kräuter wuchsen prächtig, ich kann immer noch Petersilie und Thymian ernten. Für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, dass ich erst mache mit meinem City-Garten und die Töpfe und Holztröge nicht mit Blumen, sondern mit Tomaten, Gurken, Zucchini und Sala bestücke. <a title="Urban gardening" href="http://eintopfheimat.com/2011/05/06/von-gluck-der-stadtgartner-und-andere-trends/" target="_blank">Urban Gardening </a>ist im Trend, besonders in den Niederlanden. Und da hier bei uns in der Randstad Platz rar und teuer ist, muss man versuchen, aus dem was man hat, das Beste zu machen. Ich bin neugierig, was diesen Sommer in meinem Pötten wachsen wird und freue mich darauf, meine gärtnerischen Kindheitstage wieder aufleben zu lassen.</p>
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<h2>3. Weniger wegwerfen</h2>
<p><a href="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/W-film_Plakat_TTW.jpg"><img class="size-medium wp-image-2212 alignleft" title="W-film_Plakat_TTW" src="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/W-film_Plakat_TTW-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" /></a></p>
<p>Der Film <a title="Taste the Waste" href="http://eintopfheimat.com/2011/10/13/einem-alten-bauern-tut-das-weh%e2%80%a6/" target="_blank">Taste the Waste </a>hat mich letztes Jahr nachhaltig beeindruckt und mir bewusst gemacht, wie leichtfertig wir mit unseren Lebensmitteln umgehen. Wer schon mal selbst Brot gebacken hat, weiß, wie viel Zeit und Energie es braucht, um ein einfaches Grundnahrungsmittel herzustellen. Dass Bäcker das Brot, das sie nicht verkaufen, anschließend verbrennen, um mit der Energie wieder neues Brot zu backen ist absurd und zeigt in aller Deutlichkeit den Wahnsinn unserer Lebensmittelindustrie. Deshalb mein Vorsatz: weniger und gezielt einkaufen, Reste aufbrauchen und besser planen.</p>
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<h2>4. Vorurteile überwinden</h2>
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<div id="attachment_2210" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/hutspot-102.jpg"><img class="size-medium wp-image-2210" title="hutspot" src="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/hutspot-102-300x218.jpg" alt="" width="300" height="218" /></a><p class="wp-caption-text">eintopfheimat©2012</p></div>
<p>Ich gebe es zu – schon der Name bestimmter Gerichte erfüllt mich mit Abneigung. Als Kind zum Beispiel schüttelte es mich bereits beim Gedanken an die Lieblingsspeise meines Vaters, gepökelte Rinderzuge. Auch Innereien wie Hirn, Herz und Magen finde ich kulinarisch nicht wahnsinnig attraktiv. Weinbergschnecken, Froschschenkel, Kutteln – nichts für mich. In diese Reihe gehören für mich auch der Stamppot &#8211; ein Kartoffelstampf, in den wahlweise Chinakohl, Grünkohl, Chicorée oder andere Gemüsesorten gerührt werden. Auch das niederländische Nationalgericht, den <a title="Hutspot" href="http://eintopfheimat.com/2011/10/03/hutspot-und-feiern-leiden-befreit-sich/" target="_blank">Hutspot</a>, ein grober Stampf aus Bohnen, Karotten und Kartoffeln und Fleisch, hatte ich nicht auf meiner kulinarischen Palette. Letzten Oktober, zum Befreiungstag in Leiden, kochte ich das Gericht zum ersten Mal und musste anschließend ein kulinarisches Vorurteil begraben – der Hutspot schmeckte ausgezeichnet. Deshalb mein Vorsatz für dieses Jahr – Vorurteil überwinden, Stamppot kochen.</p>
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<h2> 5. Film &amp; Food</h2>
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<div id="attachment_2216" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/Casablanca-233.jpg"><img class="size-medium wp-image-2216" title="Mandelhonig-Hörnchen" src="http://eintopfheimat.com/wp-content/uploads/2012/01/Casablanca-233-300x218.jpg" alt="" width="300" height="218" /></a><p class="wp-caption-text">eintopfheimat©2012</p></div>
<p>Im letzten Jahr hatte ich die Idee, meine alte Leidenschaft und Berufsausbildung Film mit meiner neuen Leidenschaft, dem Food-Bloggen zu verbinden. So kam es zu den <a title="Casablanca" href="http://eintopfheimat.com/2011/02/09/as-time-goes-by/" target="_blank">Casablanca-Menü Posts </a>samt Besprechung einer der besten Streifen der Filmgeschichte. Das Echo war sehr positiv, aber leider habe ich es nicht geschafft, mein Versprechen einzuhalten, regelmäßig Filmvorschläge und passende Menüs zu posten. Das soll sich dieses Jahr ändern. Film &amp; Food wird zu einer festen Größe auf EINTOPFHEIMAT werden, denn ein guter Film wird mit einem guten Essen noch besser. Ich werde in der Filmgeschichte stöbern und verspreche gute Unterhaltung.</p>
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<p>Haben auch Sie einen kulinarischen Vorsatz, den Sie sich genommen haben? Teilen Sie ihn mit.</p>
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