Kürbissuppe indonesisch: Der Geschmack von Sumatra

Kürbissuppe indonesisch: Der Geschmack von Sumatra

Weil ich noch soooo happy bin, dass die Jury von Caudia Z. Bachs Blogevent Streetfood & Sambal mein Nasi „Lesefutter“ zum Sieger gekürt hat und ich auf der Buchmesse mit ihr kochen werde, bin ich gleich noch mal geschmacklich nach Indonesien gereist, um meine Kürbissuppe mit den Aromen der Küche Sumatras zu verfeinern.

Kürbissuppe: Vielfalt der Aromen

Auf Sumatra würzt, kocht und isst man ganz speziell. Das bekannteste Gericht ist sicher Rendang aus dem Westen der Insel, das traditionell aus Büffelfleisch besteht, das langsam und lange in Kokosmilch geköchelt wird. Es gibt aber auch Speisen wie Spanferkel mit Blutsuppe, die uns Westeuropäern sehr exotisch anmuten.

Scharf, schärfer, Lada Rimba

Die Küche Sumatras gilt als die schärfste aller Regionalküchen Indonesiens, da im Inselnorden „lada rimba“ Pfeffer wächst, der als „mouth-numbing“ beschrieben wird. (Ob dieser Pfeffer wohl beim Zahnarzt die Betäubung ersetzt?) Leider habe ich trotz der gut ausgestatteten Asia-Läden hier in Holland keine Körner bekommen können. Was ich fand, war Lampong Pfeffer, der in der gleichnamigen Region im Inselsüden angebaut wird. Auch dieser Pfeffer ist scharf, allerdings im erträglichen Maß. Und wie sich herausstellte, passt er hervorragend zu Kürbis.

Kürbissuppe indonesisch Rezept mit Lampong Pfeffer

Lampong Pfeffer von Sumatra

 

Inspiriert hat mich beim Würzen der dieser ungewöhnlichen Kürbissuppe weiterhin der arabische, persische und indische Einfluss im Norden der Insel, wo auch Gewürze wie Zimt, Sternanis und Kardamom Verwendung finden. Dazu kamen die Klassiker Zitronengras, Daun Salam (indonesischer Lorbeer) und natürlich Sambal Olek und Kokosmilch.

Indonesische Kürbissuppe Zubereitung

Dieses Rezept ist mein Beitrag zum Blog-Geburtstag einer anderen Claudia, nämlich Claudia Braunstein von Geschmeidge Köstlichkeiten. Claudia zeigt auf ihem Blog, wie Menschen mit Schluckbeschwerden fein speisen können und aufGenuss nicht verzichten müssen. Lass es dir schmecken! 

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Kürbissuppe indonesisch
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Vorbereitung 20 Minuten
Kochzeit 20 Minuten
Portionen
Personen
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Anleitungen
  1. Hokkaido-Kürbis waschen, Strunk und den harten Auswuchs an der Unterseite abschneiden und den Kürbis halbieren. Kerne und Fasern entfernen. Die dünne Haut kann mitgegessen werden. Die beiden Kürbishälften in circa 3 cm große Würfel schneiden.
  2. Kartoffel ebenfalls schälen und grob würfeln.
  3. Knoblauchzehen und Schalotten schälen, halbieren und fein würfeln.
  4. Pfefferkörner im Mörser grob zerstoßen.
  5. Gehackten Knoblauch, Schalotten, Sambal Olek, Kurkuma, Zimt, Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel und 1 EL Öl mit dem Pürierstab zu einer feinen Würzpaste verarbeiten.
  6. Einen Topf mit schweren Boden erhitzen und die Würzpaste unter ständigen Rühren auf mittlerer Flamme erhitzen, bis sich die Aromen zu entfalten beginnen.
  7. Kürbis- und Kartoffelwürfel hinzugeben und unter ständigen Rühren 2 Minuten scharf anbraten. Aufpassen, dass nichts anbrennt.
  8. Mit Wasser und Kokosmilch aufgießen.
  9. Daun Salam Blatt waschen.
  10. Kardamom-Kapseln mit der Rückseite eines Löffels auf die Arbeitsfläche drücken, sodass sie sich leicht öffnen.
  11. Die äußeren Blätter des Zitronengras-Stängels entfernen, Stängel putzen wo nötig und waschen. In 2 bis 3 Stücke schneiden.
  12. Daun Salam Blatt oder Lorbeerblatt, Zitronengrasstängel, Kardamom-Kapseln und Sternanis hinzu fügen. Die Suppe bei geschossenem Deckel circa 15 Minuten leicht köchen lassen.
  13. Wenn der Kürbis und die Kartoffel gar sind, Salam Blatt oder Lorbeerblatt, Zitronengrasstängel, Kardamom-Kapseln und Sternanis aus der Suppe nehmen und zur Seite stellen. Die Suppe fein pürieren und eventuell noch einmal abschmecken.
  14. Suppe in Teller oder Schüsseln geben, optional mit Zitronengrasstängel, Sternanis etc garnieren. Limone waschen und vierteln. Mit einer Limonenspalte servieren.

Lust auf mehr indonesische Rezepte? Auf meiner Sonderseite zur indonesischen Küche findest du jede Menge Anregungen.

 

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2 Kommentare
  1. Liebe Barbara, ich bedanke mich ganz herzlich für dieses wunderbare Rezept. Suppen stehen ja im Moment ganz weit oben am Speisezettel. Liebste Grüße aus Salzburg, Claudia

    • Gerne. Ich hoffe, du verträgst etwas Schärfe, ansonsten einfach vorsichtiger mit der Würzmenge umgehen.

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