Adobo – Cook and Help the Philippines

Adobo - Cook and Help the Philippines

Vor einer Woche fegte der verheerende Taifun Haiyan über die Philippinen hinweg und hinterließ eine Spur der Verwüstung. Über 3500 Menschen fielen ihm nach offiziellen Zählungen zum Opfer. 25 000 Einwohner werden laut Rotem Kreuz vermisst. Mehr als 2 Millionen Menschen sind obdachlos, darunter viele Kinder. Schreckliche Zahlen, schreckliche Schicksale, schreckliche Bilder. Deshalb ist dies heute kein gewöhnlicher Post. Ich möchte diesen Artikel in den Dienst einer guten Sache stellen und alle, die ihn lesen, bitte ich mitzuhelfen. 

Cook and Help mit Adobo

j.feyerabend/eintopfheimat©2013

j.feyerabend/eintopfheimat©2013

cook & help the philippines – das ist die Idee.

Für den ersten Teil, das Kochen, gebe ich eine Anregung. Gleich nachfolgend steht das originales Familenrezept für Adobo, einem der bekanntesten Gerichte der Philippinen.

Für den zweiten Teil, das Helfen, kann jeder selbst sorgen. Wie? Zum Beispiel, indem man den gleichen Betrag, den man für die Zutaten ausgibt, an eines der bekannten und vertrauenswürdigen Hilfswerke spendet. Oder man lädt Freunde zum Mitessen ein und bittet sie, anstatt eines Mitbringsels zu spenden.

Egal, wie Ihr es macht oder wie viel Ihr spendet, was zählt, ist die Tat. Auf den Philippinen gibt es einen starken Willen zum Gemeinsinn, Bayanihan genannt. Wer in Not ist, der wird von der Gemeinschaft unterstützt. Und in Not sind jetzt viele. Zeigen auch wir Bayanihan.

 

Nach den Fotos findet Ihr das Rezept für Adobo.

eintopfheimat©2013

steinbauer-groetsch©2013

eintopfheimat©2013

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Vielen Dank allen, die bei cook & help the philippines unentgeltlich mitgeholfen haben!

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Adobo mit Huhn und Schweinebauch
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Anleitungen
  1. 3 Knoblauchzehen schälen und in dünne Scheiben schneiden.
  2. Schweinebauch in 4 bis 5 Zentimeter große Stücke teilen. Mit dem Hühnerfleischteilen in eine ausreichend große Schüssel legen.
  3. Alles mit der Sojasoße und dem Essig begießen. Zucker, Knoblauch, Lorbeerblatt, Salz und Pfeffer hinzufügen und gut durchmischen. Abdecken und im Kühlschrank einige Stunden, am besten aber über Nacht marinieren. Fleischstücke gelegentlich wenden.
  4. Für die Zubereitung des Adobo die restlichen 2 Knoblauchzehen schälen und in dünne Scheiben schneiden.
  5. In einem Wok oder einem Topf mit schwerem Boden das Öl erhitzen. Zunächst den Knoblauch goldbraun anbraten, dann einzeln die Fleischstücke hinzugeben und scharf anbraten. Vorsicht, das kann spritzen!
  6. Wenn das Fleisch schön gebräunt ist, die restliche Marinade angießen.
  7. Bei geschlossenem Deckel zirka 20 Minuten köcheln lassen. Falls die Flüssigkeit zu schnell verkocht, etwas Wasser zugießen.
  8. Während das Adobogericht kocht, die Garnitur zubereiten. Ananas halbieren, schälen, den Strunk und die Augen entfernen und fein würfeln. Frühlingszwiebeln waschen und in Ringe schneiden Tomate waschen und würfeln.
  9. Nach 20 Minuten den Deckel abnehmen und das Fleisch noch 10-15 Minuten weiter köcheln lassen.
  10. Das Gericht ist fertig, wenn das Fleisch gar ist und sich auf der Soße ein leichter Fettfilm gebildet hat.
Dazu passt Klebreis. Der wird folgendermaßen hergestellt
  1. Den Klebreis gut waschen und einige Stunden, am besten aber über Nacht in reichlich kaltem Wasser quellen lassen.
  2. Wasser abgießen, Reis noch einmal waschen und dann im Locheinsatz des Dampfgarer oder in einem Bambusdämpfer zirka 30 Minuten dämpfen. Beim Bambusdämpfer ist der Wasserverbrauch hoch.
  3. Gegebenenfalls während des Dämpfens Wasser nachfüllen. Wichtig: der Reis soll nicht mehr mit Wasser in Berührung kommen.
  4. Adobo mit Klebreis auf einem Teller anrichten, dazu Tomaten, Ananas und Frühlingszwiebeln reichen.
  5. Ich habe netterweise von meinem Lieblings-Toko, Toko Eddy in Wassenaar, ein paar Bananenblätter bekommen. Auf den Philippinen dienen diese als Tellerersatz. Die Blätter kann man auch in Asia-Läden in gefrorenem Zustand kaufen. Vor der Verarbeitung müssen sie gründlich gewaschen und gedämpft werden, sonst brechen sie.
Rezept Hinweise

Tipp: Bei der Verarbeitung von rohem Fleisch besonders gut auf Hygiene achten. Alle Arbeitsgeräte und die Arbeitsfläche mit heißem Wasser und Reinigungsmittel gründlich säubern. Am besten eigene Scheidebretter für Fleisch benutzen und keine ungekocht zu verzehrenden Lebensmittel in der Nähe von rohen Fleisch zubereiten.

 

 

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