Shortbread – Home is Where the Cookie is

Shortbread - Home is Where the Cookie is

Normalerweise vermeide ich Küchenläden. Nicht, weil ich sie nicht mag, sondern, weil ich mich zu leicht verführen lasse, ein Gadget zu erwerben, das ich erstens nicht brauche und für das ich zweitens keinen Platz in meiner Miniküche habe. Normalerweise klappt das auch ganz gut.

Shortbread mit Eindruck

Letzte Woche aber konnte ich einfach nicht widerstehen, als ich in Leiden beim obligatorischen Brotkauf durch das Angebot des angeschlossenen Küchenutensilien-Ladens stöberte und an einem Cookie-Stempel  mit der Aufschrift home made hängen blieb. Das Teil war einfach zu schön, um es liegen zu lassen.

eintopfheimat©2012

Argument eins war mit der Tatsache, dass meine Kinder und mein Mann gerne Kekse essen, zur Seite gewischt. Und ein Plätzchen würde sich an meiner Hängewand sicher finden – somit war auch Argument zwei hinfällig. Gekauft und heimgetragen war der Stempel schnell. Gestern habe ich ihn ausprobiert und bin vom Resultat sehr angetan. Den Teig für die Shortbread Cookies bereitete ich nach dem Basis-Shortbread-Rezept aus der Brigitte Plätzchen-Beilage 2011 – Mehl, Butter, Zucker – zu und verfeinerte dieses mit Zitronenabrieb.

eintopfheimat©2012

Da der Stempel einen Durchmesser von zirka 6,5 cm hat, wurden die Kekse richtig groß und wunderbar knusprig. Es gibt sicher wichtigeres in einer Küchenausstattung als so ein Ding, aber der „cookie stamp“ einfach klasse, weil er aus einem einfachen Keks ein kleines Statement für Sorgfalt und Zuneigung macht – home made eben.

Nach den Fotos findest du das Rezept für die Shortbread Cookies.

eintopfheimat©2012

eintopfheimat©2012

eintopfheimat©2012

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Shortbread Cookies
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Anleitungen
  1. Zitrone gut abwaschen und die Schale abreiben.
  2. Mehl, Zucker, Salz und Zitronenabrieb in einer Schüssel gut mischen.
  3. Die kalte Butter in Stücke schneiden und drüber geben.
  4. Mit dem Knethaken der Küchenmaschine verrühren, bis der Teig krümelig ist.
  5. Masse auf eine glatte Arbeitsfläche geben und mit den Händen geschmeidig kneten.
  6. Anschließend den Teig zu einer Rolle von zirka 7 cm Durchmesser verarbeiten und diese in grobem braunen Zucker wälzen.
  7. In Klarsichtfolie wickeln und 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
  8. Backofen auf 200 °C vorheizen.
  9. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  10. Den Teig aus der Folie nehmen und zirka 1 cm dicke Scheiben abschneiden.
  11. Die Scheiben auf das Backblech legen und etwa 5 Minuten ruhen lassen, so dass sich der Teig leicht erwärmen kann.
  12. Dann den Stempel fest auf jede Teigscheibe drücken.
  13. Im Ofen zirka 15-18 Minuten backen.
  14. Kekse nach dem Backen gut auskühlen lassen und in einer Blechdose aufbewahren (falls was übrig bleiben sollte).

 

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3 Kommentare
  1. Hallo, danke für das Rezept, werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren. Nur eine Frage: hast du beim Backen Ober-Unterhitze oder Umluft genommen?

  2. Hallo Barbara,
    Danke fuer deine schnelle Reaktion auf meinen Post auf GermansAbroad!
    Schoen, deine Website! Ich mag Leute, die – wie mein Freund und ich – gerne essen! Besonders dein ‚liebstes Gewuerz‘ findet bei mir sehr viel Anklang – sehe ich genauso! Mein Freund klagt oft darueber, dass ich ihn (im O-Ton) „zo vaak zo vol wil stoppen“!
    Dadurch, dass du in Wassenaar wohnst, sind wir wirklich ‚quasi-Nachbarn‘!
    Ich habe auf deiner Website auch gelesen, dass du Mann und Kinder hast! Bist du mit einem Deutschen oder einem Hollaender verheiratet? Mein Freund ist in Barendrecht geboren, ist in Rotterdam zur Schule gegangen und hat in Delft studiert. Heute arbeitet er in Rotterdam.
    Wie kommt es, dass du in Leiden gewohnt hast? Hast du auch in Leiden studiert? Wenn ja, was, und, dann natuerlich die brennende Frage: Wie bist du zum Schreiben gekommen?
    Ich weiss, Fragen ueber Fragen, daher hoere ich jetzt lieber auf, und warte mit grosser Freude auf deine Antwort!
    Liebe Gruesse und noch einen schoenen Abend!
    Julianne

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