Jetzt geht es also los mit der kulinarischen Reise in Ricks Café Américain nach Casablanca.
Aperitif
Wer es stilgerecht mag, der serviert natürlich zur Begrüßung einen klassischen Martini.
Pro Drink 60 ml Gin und 2 TL trockenen, weißen Wermut in einen mit Eis gefüllten Shaker geben. Ganz wichtig: Martini wird gerührt und nicht geschüttelt. Also, alles gut umrühern und ohne Eis in ein Cocktailglas gießen. Mit einer Olive garnieren und servieren. Wer den Martini trockener mag, reduziert die Zugabe von Wermut entsprechend.
Dazu passen: Rauchmandeln, Pistanzien oder andere Nüsse.
Zaalouk (Auberginenkaviar)
Zaalouk ist eine klassische marokkanische Vorspeise, für die es unterschiedliche Rezepte gibt. Am besten schmeckt Der Auberginen-Kaviar lauwarm.
Auberginen waschen, vom Strunck befreien und in 2 cm große Würfel schneiden. Etwas Salz darüber geben und 30 Minuten ziehen lassen. Tomaten über Kreuz einschneiden, 1 Minute in kochendes Wasser legen, dann häuten. In Würfel schneiden und abtropfen lassen. Knoblauchzehen fein hacken. Pimentkörner im Möser zerstoßen.
4 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen (Achtung: nicht über 180 °C erwärmen, sonst werden Schadstoffe im Öl freigesetzt). Knoblauch goldbraun anbraten, dann die Auberginenwürfel dazu geben. Auf mittlerer Flamme unter gelegentlichem Rühren garen, bis die Auberginenwürfel weich sind (ca. 10-15 Minuten). Pfanne vom Herd nehmen.
In einem zweiten Topf das restliche Olivenöl erhitzen, dann Tomatenwürfel, Piment und Kreuzkümmel dazu geben. Köcheln lassen, bis die Tomaten weich sich. Die vorgebratenen Auberginen zu der Tomatenmasse geben und gut vermischen. Mit einem Holzspatel zu einer homogenen Masse zerdrücken. Am Ende gehackten Korinander und Petersilie hinzugeben und noch einmal alles gut vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Serviert wird Zaalouk mit Fladenbrot oder auch als Beilage zu Kebab-Spießen.












