Dutch Street Food Teil 3: Poffertjes

Dutch Street Food Teil 3: Poffertjes

Ein Klassiker darf in der Reihe Dutch Street Food auf keinen Fall fehlen: Poffertjes. Die kleinen luftigen Minipfannkuchen haben in Holland eine lange Tradition. Berichte über die Teigteilchen als Jahrmarkts- und Kirmesleckerei finden sich schon Mitte des achtzehnten Jahrhunderts und auch heute gehört der Poffertjes-Stand unbedingt zu jeder größeren öffentlichen Veranstaltung.

steinbauer-groetsch©2014

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Über den Ursprung der Poffertjes halten sich mehrere Theorien, wie die Webseite des niederländischen Bäckerei-Museums in Hattem verrät. Eine Legende besagt, dass sie mit Marketendern und fahrenden Händlern im Dunstkreis von Napoleons Heer von Frankreich in die Niederlande kamen, eine andere Variante benennt französische Lieferanten von Hostien an ein Klosters in der Nähe von Woerden als Inspirationsquelle für das Gebäck. Sie sollen aufgrund einen Engpasses von Weizenmehl die Hosten aus Buchweizen hergestellt haben und so die Urväter der Poffertjes sein, die damals noch Broederjes genannt wurden.

Das Originalrezept besteht aus einem flüssigen Hefeteig mit Buchweizen und Weizenmehl, es gibt aber auch Varianten mit Backpulver. Gebacken werden Poffertjes gleich im Dutzend, in meterlangen rechteckigen Gusseisenplatten mit Vertiefungen. Serviert bekommt man sie mit Puderzucker und Butter. Mein Tipp: unbedingt probieren, falls Ihr nach Holland kommt.

 

1 Kommentar
  1. Ich liebe Poffertjes total und die müssen bei ’nem Hollandbesuch immer sein! Manchmal gibt es sie auch hier auf dem Weihnachtsmarkt, superlecker 🙂

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